Sonntag, 3. Februar 2008
Sonntagsausfahrt
Für heute war der Wetterbericht recht gut und so gegen Mittag war es fast überall sonnig. Es war zwar kalt aber schön.
Eigentlich wollte ich mit Peter etwas biken, doch das hat dann doch nicht geklappt und so überlegte ich, was ich unternehmen will. Die Tour von gestern steckte mir noch ziemlich in den Knochen und so wollte ich nur ganz locker etwas rollen. Rund um den Zürichsee wäre eine Variante, doch das sind auch über 60km. Moment. Ich könnte mit der Fähre zwischen Meilen und Horgen abkürzen. Gute Idee. Fähre fahren ist Abwechslung. 100% Strasse auch.
Das ist die Gelegenheit um das NÖLL wieder einmal aus dem Keller zu nehmen! Seit dem 15 April 2007 bin ich nun nie mehr auf diesem Fahrrad gesessen (eine Schande!). Ich pumpte die Reifen auf 5 bar und putzte mit einem Lappen den Staub vom Rad. Eine Trinkflasche, die Pumpe und die Satteltasche kommen noch dran und eine kurze Probefahrt auf der Strasse vor dem Haus bestätigt, dass alles bestens funktioniert.
Ich zog mich um, lud das Fahrrad ins Auto und fuhr ins Stadtzentrum von Zürich, wo ich das Auto abstellte und aufs Rad stieg. Ich will auf der rechten Seeseite aufwärts bis nach Meilen, mit der Fähre rüber nach Horgen und dann auf dieser Seeseite zurück nach Zürich. Dabei wollte ich möglichst 100% auf ausgeschilderten Velowegen fahren. Das autofreie Limmatquai gleich zu Beginn ist ein echter Genuss. Via Bahnhof Stadelhofen geht es in Richtung Tiefenbrunnen. Alles auf Nebenstrassen, viele davon verkehrsberuhigt oder 30km/h Zone. Super um gemütlich Rad zu fahren.
Man fährt durch Zollikon und Küssnacht, immer zwischen Villen und Herrschaftshäusern. Luxuswohnungen mit Seesicht. Anwesen, die mehrere Millionen kosten. Cool! Schön, mal so etwas zu sehen. Ich hätte gleich mehrere Traumhäuser gefunden
. Bei Erlenbach führt dann der Radweg an das Seeufer runter. Man fährt entlang der Hauptstrasse. Teils direkt entlang des Sees mit wunderschönen Ausblicken. Die beiden Fotos habe ich ausgangs Erlenbach geknipst. Im Hintergrund sieht man die Kirche von Meilen und die Anlegestelle der Fähre. Das Bergpanorama war nicht so klar zu sehen.
Die Überfahrt mit der Fähre war dann schön. Schön kalt. Es windete stark und die gemessenen 3° Grad fühlten sich doch deutlich kälter an. Trotzdem blieb ich die ganze Zeit vorne auf dem Schiff. Ich wollte es geniessen und ein paar Fotos schiessen. Die Fähre kostet übrigens für eine Person mit Fahrrad 3 Franken. Das fand ich richtig günstig. Die Fahrt dauert etwa 20 Minuten. Auf dem Bild links sieht man im Hintergrund die Goldküste des Zürichsees, von wo ich gekommen bin. Das Bild rechts, auf der anderen Schiffseite, versucht das Bergpanorama festzuhalten
.
Auf der linken Seeseite führt der Radweg ab Thalwil dann meist entlang der Hauptstrasse nach Zürich zurück. Es rollt sehr gut und ist völlig flach. So macht Rennradfahren Spass! Die Kilometer fliegen dahin und schon bald bin ich an der roten Fabrik vorbei schon wieder in Zürich und beim Auto. Das ging jetzt aber schneller als gedacht. Ich hatte keinen Tacho und so schätze ich mal: 35 km., 1:30 Std., 50 Hm
Das war genau richtig. Nicht zu lang, nicht zu anstrengend, mit hohem Erholungswert. Eine richtige Sonntagsausfahrt halt
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