Samstag, 6. Oktober 2007
Turbental - Schauenberg
Heute Morgen traf ich mich um 8:30 Uhr mit Jürg, Geri, Pino und Peter zu einer Samstagstour. Wie vorgestern beschrieben, wollten wir auf den Schauenberg biken. Wir fuhren mit dem Auto zum Bahnhof Turbental, wo die GPS-Tour startete. Das Wetter war so, so, la, la. Kühle 12° Grad, wenig Nebel, ziemlich Hochnebel, keine Sonne. Kaum losgefahren kam gleich der erste heftige Anstieg. Ich musste aufs kleine Kettenblatt. Gänge 4, 3 und dann lange 2. Der Puls lag stetig über 160 und der Schweiss begann zu fliessen, doch ich war nicht der Einzige der litt... Für Peter war es seit längerem die erste anspruchsvolle Tour und deshalb musste er seine Kräfte einteilen.
Heute entsprach der GPS-Track sehr gut unseren Vorstellungen, denn nach der Steigung folgte ein Singletraildownhill vom Feinsten. Anfangs noch etwas flach, doch dann wurde der Weg stetig steiler und fast zuunterst mussten wir auch ein- zweimal absteigen, weil Bäume im Weg lagen. Der Boden war noch ziemlich feucht und stellenweise recht rutschig, die Reifen füllten sich rasch mit Dreck. Da war gute Fahrtechnik gefragt.
Danach folgte eine schöne Fahrt entlang des Bichelsees, bevor der zweite Anstieg des Tages, hoch auf den Schauenberg auf dem Programm stand. Je höher wir kamen, desto nebliger wurde es und ganz oben war die Sicht nur minimal. Schade, denn bei schönem Wetter geniesst man eine herrliche Sicht gegen Süden in die Alpen und gegen Norden weit ins Flachland.
Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Rückweg und freuten uns über viele schöne Singletrails auf menschenleeren Wanderwegen. Die vorgegebene Route machte Spass, doch wir konnten dann doch nicht widerstehen und zweigten bei einem Wanderwegschild ab in den Wald. Ich fuhr vorne und Pino dicht hinter mir, als ich plötzlich eine Abzweigung erkannte und deshalb brüsk abbremste und nach links zog. Genau in diesem Moment wollte mich Pino links überholen und weil da kein Platz mehr war, fuhr er ziemlich heftig auf mich auf und wir beide gingen zu Boden. Ich bin heftig aufs linke Knie gefallen und habe es mir blutig geschlagen (zum Glück trug ich Knielinge, die nun zwar ein Loch haben, mein Knie aber bestimmt etwas geschützt haben). Pino schlug heftig mit dem Kopf auf. Sein Helm hat Beulen und tiefe Kratzer, den muss er sicher austauschen. Doch dank dem Helm ist nichts Schlimmeres passiert. Wir brauchten ein paar Minuten um unsere Knochen zu sortieren, bis wir weiterfahren konnten. Doch gleich darauf folgte die Krönung des heutigen Tages. Ein kilometerlanger Wanderweg entlang eines kleinen Bachs. Herrlich in ein Tobel eingebettet, super zu fahren. Das war dann wirklich Balsam.
Schon bald waren wir wieder in Turbental und kurz vor 12:00 Uhr verluden wir die dreckigen Bikes schon wieder in die Autos. Bevor wir uns auf den Heimweg machten, genehmigten wir uns im nächstgelegenen Restaurant Rivella, Kaffe und Gipfelis. Das war eine wirklich tolle Tour, welche wir bestimmt nicht zum letzten Mal gefahren sind. Der Tacho sagt: 25 km., 1:59 Std., 810 Hm.
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