Samstag, 15. Mai 2010
wieder zu Hause
Nach dem Frühstück machten wir uns nicht für eine Biketour bereit, sondern wir packten unsere Bikes und das ganze Gepäck in unser Auto. Abreisetag. Wir kauften noch Wein und bezahlten unsere Hotelrechnung. Wie soll man sagen? Alle waren sehr zufrieden. Das Hotel Rosita hatte während sieben Tagen drei der neun Zimmer mit Halbpension vermietet und wir waren von dem familiären und herzlichen Angebot sehr angetan. Die Zimmer sind zwar einfach und klein, doch alles funktioniert einwandfrei und die Küche des Hauses ist wirklich das Highlight.
Cucina typica heisst es auf der Visitenkarte und genau das wird geboten. Ligurische Mittelmeerküche. Zuerst Antipasta und Salat. Dann ein Willkommensgruss aus der Küche, als Amuse-bouche, meist etwas warmes Gemüse als Gratin oder Soufflé. Dann primo piatti, Pasta mit Sauce oder Gemüse, dann piatto principale, Fleisch oder Fisch mit kleiner Beilage. Und zum Schluss dessert oder frutta fresco. Dazu jeden Abend einen Wein aus der Umgebung und zum Schluss ein Espresso oder Cappuchino. Herrlich - und das sieben Tage lang.
Nebst dem Wein wollten wir auch noch Olivenöl aus der Umgebung mit nach Hause nehmen und so machten wir in Calvisio bei der Ölmühle von Frantoio Magnone einen Zwischenstopp. Im Hotel Rosita wurde dieses Öl verwendet und wir schätzten den milden aber klaren Geschmack und die helle Farbe. Ich kaufte noch ein Glas Oliven-Paté und eine Packung spezieller Teigwaren. Herrlich, ich freue mich schon jetzt auf den ligurischen Abend zu Hause.
Die Autofahrt dauerte dann wegen fünf Kilometer Stau vor dem Gotthardtunnel etwas länger, doch was soll man sich darüber auch aufregen. Man erduldet es und freut sich auf die Lieben zu Hause. Auf der Alpennordseite ist es doch deutlich kühler als in Finale Ligure...
Es ist schön, wieder unversehrt zu Hause zu sein. Dafür: DANKE. Ich will nun nicht Alle aufzählen die ich in mein Dankbarkeitsgebet mit einschliesse, doch ich bin mir allen bewusst.
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Kommentare
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trailblazer am :
beat am :
david am :
Eine Frage an dieser Stelle: Kommt man dort eigentlich auch ohne grosse Italienischkenntnisse durch, oder ist man dann gleich verloren?
beat am :
Wir können auch nicht italienisch... Finale Ligure wird seit Jahren von vielen deutschen Kletterern besucht. Ausserdem tummeln sich Horden von deutsch sprechenden Bikern in der Stadt (sehr viele Schweizer). Mit Freundlichkeit, gutem Willen und Händen und Füssen, hat es bisher immer bestens geklappt.
rotscher am :
Übrigens; hast du nicht das wärmere Wetter mitgebracht?