Samstag, 10. August 2019
Anfängerfehler
Heute war ich zum 8. Mal mit der Rikscha an der Streetparade Zürich unterwegs. Zugegeben, ich war nicht sonderlich motiviert. Dieser Hedonismus-Event ist einfach nicht so meins. Doch Geschäft ist Geschäft, also los.
Es lief eigentlich ganz ansprechend. Immer wieder kleine Taxifahrten zur Parade und später davon weg. Ich habe mich nicht mal sonderlich geärgert, als mir schon abends um sieben Uhr eine völlig zugedröhnte Frau in die Rikscha kotzte. Was soll's. Zum nächsten Brunnen fahren und die Rikscha putzen. Dann einen Kaffee und etwas Süsses und weiter geht's.
Abends um neun Uhr machte ich dann die nächste Pause und wollte danach die Beleuchtung montieren. Ich war mir sicher, dass der Akku der Frontbeleuchtung fast voll geladen ist. Als ich diesen jedoch auspackte war ich erstaunt, dass die Lampe bereits mit dem Akku verbunden war. Das ist nicht gut, denn so entlädt sich der Akku ganz langsam. Es war also nicht verwunderlich, dass nun der Akku leer war und somit kein Licht zur Verfügung stand. Mist. Ein absoluter Anfängerfehler. Das hätte ich am Freitag kontrollieren sollen. Nun war es zu spät.
Ich machte kurz Kassensturz. Ja, ganz o.k. Um zehn Uhr morgens fuhr ich mit der Rikscha aus der Garage, also war ich schon 11 Stunden unterwegs. Der Tacho zeigte 54 Kilometer. Also: Ich streiche die Segel und packe zusammen. Ich will nachts nicht ohne Licht unterwegs sein. Da werde ich bestimmt von der Polizei gestoppt. Das brauche ich nicht. Das Gefühl ist gemischt. Einerseits könnte man bis nach Mitternacht noch gut Geld verdienen, doch andererseits bin ich auch schon müde und die Betrunkenen und unter Drogen stehenden Leute nehmen zu. Wie auch immer. Es ist wie es ist. Das wird mir nächstes Jahr ganz sicher nicht passieren.
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