Sonntag, 11. Oktober 2009
lange Sonntagsrunde
Nach dem gestrigen Bikeputztag nahm ich das heute viel bessere Wetter gerne zur Kenntnis. Die Strassen waren bereits abgetrocknet, es war ziemlich wolkig und windig, so um die 14° Grad. Ich zog diese lange Bikehose an. Oben ein Windstoppershirt und darüber eine leichte Jacke, im Gepäck noch ein Langarmtrikot.
Schon an der ersten Steigung hatte ich dann zu warm und tauschte die Jacke durch das Langarmtrikot. So konnte ich berghoch jeweils die Ärmel nach hinten ziehen und wenn es bergrunter kühler wurde, zog ich sie wieder nach vorne, bis zu den Handschuhen.
Ich wollte eine 100% Strassentour fahren und deshalb freute ich mich auf das Kish mit den schnellen Strassenreifen. Ein paar Steigungen sollte es auch noch geben und so entschied ich mich nach einem Blick auf die Karte für folgende Höhepunkte: Kyburg, Sitzberg, Sternenberg. Die Strasse über Ottikon hoch zur Kyburg hatte ich irgendwie steiler in Erinnerung. Ich konnte heute in gutem Tempo hochradeln, was mich natürlich zusätzlich motivierte. Von der Kyburg fuhr ich dann runter nach Kollbrunn und von da der Töss entlang bis nach Turbental. Dann links weg in Richtung Bichelsee, wo der steile Anstieg auf den Sitzberg begann.


Ich mache es mir einfach. Runter nach Saland, von da Tössabwärts bis in die Stadt Winterthur und dann irgendwie nach Hause. O.K. Kette rechts und immer schön im Schwung bleiben, so lassen sich ganz einfach Kilometer sammeln... In Winterthur treffe ich dann ganz per Zufall auf einen Arbeitskollegen. Ich halte an und wir wechseln noch ein paar Worte. Dabei stelle ich fest, dass ich ziemlich Hunger hatte und für die letzten Kilometer durchaus noch etwas Nahrungsenergie gebrauchen könnte. So machte ich einen Boxenstop an einer Tankstelle und kaufte mir ein Chockito-Schokostengel und einen Erdbeer-Milchdrink. Das hat mir dann auch wirklich gut getan.
Ich suchte mir den flachest möglichen Heimweg und nahm dafür gerne noch ein paar Zusatzkilometer in Kauf, denn langsam aber sicher kam auch der Ehrgeiz auf, die 100 Kilometer Grenze zu knacken. Dieses Jahr bin ich -soweit ich mich erinnere- noch gar keine Tour über 100 Kilometer gefahren. Heute bot sich dafür eine gute Gelegenheit.
Natürlich bin ich am Schluss kaum mehr schmerzfrei gesessen und die Hand- und Schultergelenke fühlten sich arg strapaziert an. Auch der Nacken verspannte sich zusehends. An der letzten kurzen Steigung fühlten sich die Beine leer und schwer an. Ich war wirklich müde. Nach der warmen Dusche fühlte ich mich dann gleich wieder besser. Ein angenehm warmes Surren machte sich daraufhin im Körper breit. Sehr angenehm.
Nach dem gemeinsamen Abendessen schauten wir den Tatort Krimi im Fernseher und nun schliesse ich den Tag mit diesem Blogeintrag ab. Schön war's! Der Tacho sagt: 105 km., 4:40 Std., 1'110 Hm
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