Dienstag, 11. Mai 2010
Pian dei Corsi im Nebel
Man kann vieles planen für die Ferien, doch das Wetter lässt sich halt leider nicht bestellen.
Schon beim Frühstück war es stark bewölkt und man wusste nicht, wann es denn zu regnen beginnt. Wir beredeten die Situation und entschieden uns einfach mal loszufahren und wenn es dann schlechter werden würde, würden wir halt umdrehen und möglichst direkt zum Hotel zurück fahren. Gegen halb zehn Uhr begann es dann wirklich kurz zu tropfen und wir überlegten nochmals, ob wir überhaupt losfahren sollen. Was soll's, sind ja nur ein paar Tropfen...
Wir wollten heute zur verlassenen Nato-Basis auf dem Pian dei Corsi hochfahren und entschieden uns für die einfachere Auffahrtsvariante über kleine Asphaltnebenstrassen. Nach ein paar nur leicht ansteigenden Einrollkilometern zweigt man in Feligno links ab und dann beginnt die etwa 10 Kilometer lange Steigung von 250 auf 1'070 Meter über Meer. Schon nach den ersten Kehren kommen wir an eine auffällige, weisse Kirche und deren Fassade reizt mich für ein Foto mit Selbstauslöser. Man sieht, dass es trocken war und dass wir unsere Regenjacken im Rucksack verstauen konnten.
Ab etwa 800 Metern über Meer war dann leider wieder Schluss mit Aussicht. Wir fuhren in dichten Wolken, die wie Nebel an den Hügeln klebten. Das war natürlich schade und so war auch nichts mit der visuellen Belohnung, dem eigentlich fantastischen Panorama. Etwas wehmütig erinnerte ich mich an letztes Jahr, wo wir für diese Tour perfekte Bedingungen hatten. Heute war doch vieles Anders... Die feuchten und rutschigen Trails boten eine Extralektion Fahrtechnik.
Die Rückfahrt, sprich der Downhill, vom Pian dei Corsi bis nach Finale Ligure ist wirklich ein Highlight und die Tour werde ich vermutlich/hoffentlich wieder einmal fahren. Die 1'200 Höhenmeter runter bis ans Meer verlaufen zu etwa 80% auf Bikestrecken und Singletrails. 16 Kilometer Spass, Spannung und Herausforderung. Der Lohn, für die Mühen des Aufstiegs.
In Finale Ligure taten wir etwas gegen den kleinen Hunger, bevor wir dann wieder in unser tägliches Caffé zum obligaten Cappuchino fuhren. Eigentlich wollten wir noch etwas an der Sonne sitzen, doch das klappte nicht wirklich lange, denn schon bald zog es zu und es drohten vereinzelte Regentropfen. Also, lass uns bezahlen und zurück zum Hotel fahren. Die verdreckten Bikes müssen ja auch noch gepflegt werden.... Das GPS sagt: 46 km., 4:06 Std. 1'370 Hm.
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Regula am :