Donnerstag, 6. November 2008
welcome home trails
Nachdem wir gestern nach Hause gekommen sind, hatte ich heute noch einen freien Tag, bevor es dann morgen wieder zur Schule geht. Es war also klar, dass ich heute noch eine kleine Bikerunde fahren würde.
Ich stand erst spät auf, frühstückte gemütlich und las dabei wieder einmal ausgiebig die Zeitung. Schon fast wie ein kleiner Sonntag. . Danach checkte ich das Wetter. Ein feuchter Nebeldeckel lag über dem Tal, die Temperatur war unter 10° Grad. Nicht wirklich einladend. So gegen 13:00 Uhr war ich dann entsprechend eingekleidet und bereit um herauszufinden, ob auf dem Irchel mit knapp 700 Metern über Meer wohl noch ein kleines bisschen Sonne zu finden ist oder nicht.
Ich startete gemütlich und war überrascht, wie nass der Boden war. Mir fehlen sieben Tage lokales Wetter und schon bald merke ich deutlich, dass in dieser Zeit wohl einiges los war. Immer wieder umgeknickte Bäume und abgebrochene Äste, die den Weg versperrten. Ich musste mehrmals absteigen und das Bike über Hindernisse tragen. Das muss der Schneefall von letzter Woche gewesen sein. Die Schäden deuten auf schweren Schnee hin, der viele Büsche niederdrückte. Auch der Boden war triefend nass und bald spritzte der Dreck an mein schönes weisses Fahrrad...
Zeitweise war es etwas gespenstisch. Ich fuhr oft mitten in der Nebeldecke, dabei es war ganz still. Die feuchten Blätter am Boden dämpften die Rollgeräusche, es windete fast gar nicht. Oben beim Irchelturm habe ich dann seit langem wieder einmal ein Standardfoto gemacht. Auch die weitere Strecke, entlang des Hügelzugs bis zur Hochwacht, war gespickt mit Ästen und Sturmholz.
Für den steilen Downhill runter zum Parkplatz bei Teufen war es heute eindeutig zu nass und so wählte ich eine einfachere Variante, in der ich den ersten, sehr steilen Abschnitt umfahren konnte. Dabei fiel mir auf, dass der Wald nun wirklich braun geworden ist. Das Grün ist weg, nun bestimmt eindeutig Braun. Und auch das in allen Schattierungen, von gelb-braun über rot-braun bis zu braun-schwarz.
Nach zwei Stunden hatte ich dann langsam genug und ich steuerte den Heimweg an. Dabei machte ich einen Abstecher zur Autowaschanlage, wo ich das INTENSE per Hochdruckreiniger vom grössten Dreck befreite. Das ist bestimmt nicht die beste Variante, doch die einfachste und schnellste.
Ich bin wieder angekommen. Die Runde hat mir gut getan. Der Tacho sagt: 34 km., 2:25 Std., 820 Hm.
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