Dienstag, 23. September 2008
after work biken
Morgens um 07:00 Uhr war es draussen keine 10° Grad. Ein feuchter Hochnebel lag über dem Land. Trotzdem wollte ich mit dem Bike zur Arbeit fahren. Ich fuhr die 43 Minuten einfach ab. Ohne grosse Lust, ohne nachzudenken, mein Körper funktionierte einfach so vor sich hin und mein Geist wartete, bis er unter der Firmendusche definitv aufwachen musste.
Am Abend war ich dann mit Jürg für eine Feierabendrunde verabredet und weil es nun schon recht früh dunkel wird, durften wir nicht zu spät losfahren. Deshalb musste ich mich nach der Arbeit ziemlich beeilen und trotzdem war ich 8 Minuten zu spät. Nicht schlimm, das liegt mal drin. Tagsüber hat sich das Wetter prächtig entwickelt. Mit viel blauem Himmel und rasch vorbeiziehenden, weissen Plüschwölkchen zeigte sich uns ein richtig schöner Herbstabend. Die Temperatur lag bei etwa 13° Grad und deshalb war ich doch leicht erstaunt, dass Jürg in kurzen Hosen auf mich wartete. Ich trug lang/lang. Dass Jürg kälteresistenter als Andere ist, wissen wir ja schon länger...
Wir starteten in Richtung Brütten und ich dachte einen kurzen Moment daran, vom Brüttemer Kirchturm ein Foto zu machen. Genau so, wie ich sie mir jeweils gerne auf Davids Blog t-error anschaue. Die Abendsonne stand schon tief und die goldige Kirchturmuhr funkelte herrlich vor dem tiefblauen Zifferblatt. Ja, das ist schon ein Foto wert. Doch ehrlich, so gut wie David kriege ich das nicht ins Bild und statt selber eine mässige Kopie zu machen, verfolge ich lieber weiterhin Davids Blog, was ich durchaus empfehlen kann.
Übrigens: Der steile Downhill von Brütten runter zur BMX-Piste wird immer mehr ausgebaut. Nachdem vor ein paar Jahren erste kleine Sprünge eingebaut wurden, folgte dieses Jahr die grosse Offensive. . Nebst dem hier erwähnten Wallride sind in der Zwischenzeit noch zwei heftige Sprungschanzen und ein kleiner, fieser Kicker hinzugekommen. Davon habe ich selber jedoch nur eine Schanze gepackt. Bei der zweiten Schanze brach ich den Versuch ab (zu hoch) und den Kicker habe ich umfahren. Beides braucht mehr Federweg, mehr Mut, mehr Tempo.
Auf der anderen Talseite fuhren wir dann über den Beerenberg und den Multberg, wobei wir uns an super gepflegten Wanderwegen erfreuen konnten. Ein Dankeschön an die Förster oder die Naturfreunde, welche dornige Sträucher und Büsche entlang des Wegs zurückgeschnitten hatten. Die Sonne war gerade am Horizont verschwunden und ich wusste, ich brauche noch ein Foto für den Blog. Doch ich wollte fahren und nicht fotografieren. Das kostet nur Zeit und stört den Fahrfluss ganz erheblich. Also, nur ein einziges Bild. Was immer auch daraus wird, ich werde es zeigen. Und na ja, man sieht, dass es schon recht dunkel war, dass der Blitz zündete und dass vor allem der Reflektor an der Satteltasche seine helle Freude daran hatte.
Der Tacho sagt: 53 km., 3:01 Std., 960 Hm.
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